§ 1 Name, Sitz

  1. Der Name des Vereins lautet: „Alkawakibi Verein e.V.“.
  2. Er hat seinen Sitz in Berlin.
  3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele des Vereins

  1. Der Verein unterstützt die Entwicklung der Demokratie auf internationaler Ebene und in Deutschland, insbesondere unter Menschen arabischer Herkunft, den Aufbau ziviler Gesellschaftsstrukturen und die Förderung der Teilnahme am politischen Leben, welches auf pluralistischer Demokratie und Gewaltfreiheit basiert.
  2. Der Verein will zur Verwirklichung einer unabhängigen und demokratischen Gesellschaft beitragen, die Abhängigkeit und Absolutismus ablehnt. Außerdem fördert er die gegenseitige Achtung von Menschen verschiedener Geschlechter, Herkunft, Kulturen, Religionen und politischer Meinungen.
  3. Der Verein fördert die Verbreitung einer Kultur des Respekts für Menschenrechte mit friedlichen und rechtmäßigen Mitteln, und das Erkennen und Begreifen der Ursachen und Folgen der Ausbeutung und der totalitären Regime, um deren Wiederkehr zu verhindern.
  4. Der Verein fördert die aktive Rolle der Frau zur wirksamen Beteiligung am Aufbau der zivilen Gesellschaft mit dem Ziel der Gleichberechtigung.
  5. Der Verein fördert die demokratische Bildung der Jugend und die Unterstützung ihrer Initiativen und ihrer innovativen Beiträge.
  6. Der Verein fördert das Bewusstsein für den Umwelt- und Verbraucherschutz.
  7. Der Verein unterstützt humanitäre Hilfsorganisationen.

Die Ziele werden insbesondere verwirklicht durch:

  1. das Organisieren von lokalen und internationalen allgemein-zugänglichen Bildungsangeboten, z. B. Tagungen, Seminare, Kongresse, Vorträge und Exkursionen, welche vom Verein durchgeführt werden,
  2. das Organisieren von wissenschaftlichen und künstlerischen Aktivitäten sowie den Austausch zwischen den demokratischen Industrieländern und den Entwicklungsländern, insbesondere im Bereich der politischen Bildung, durch regelmäßige Podiumsdiskussionen und durch Workshops für Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund, welche vom Verein durchgeführt werden,
  3. die Durchführung von sozialen und statistischen Studien und die Veröffentlichung von Broschüren und anderen informativen Inhalten,
  4. die Zusammenarbeit mit Vereinen und Institutionen, deren Ziele sich mit unseren Zielen vereinbaren lassen, wobei es sich bei den in Deutschland tätigen Einrichtungen um inländische Körperschaften handelt, die selbst gemeinnützig oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind,
  5. die humanitäre Nothilfe in Katastrophengebieten durch die Vorbereitung von Hilfsgruppen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in Deutschland. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Ziele verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein verpflichtet sich, den eigenen Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten, jährlich einen Bericht über die Verwendung der Einnahmen und die Ausgaben sowie die Stellenentwicklung zu veröffentlichen. Die Mittel des Vereins dürfen nicht an Parteien
oder deren Unterorganisationen weitergegeben werden.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft, Mitgliedsbeiträge

  1. Die Neuaufnahme in den Verein erfolgt grundsätzlich als assoziiertes Mitglied. Assoziiertes Mitglied kann nach einjähriger Mitgliedschaft zum ordentlichen Mitglied ernannt werden. Die assoziierten Mitglieder dürfen nicht wählen oder kandidieren. Jede voll geschäftsfähige natürliche Person darf über einen schriftlichen Antrag an den Vorstand
    Mitglied im Verein werden.
  2. Die Aufnahme der Mitglieder wird durch den Vorstand entschieden und schriftlich bestätigt. Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags muss nicht begründet werden. Der Antragsteller darf einen Widerspruch gegen die Ablehnung seiner Mitgliedschaft bei der Generalversammlung einlegen, sofern er den Widerspruch mindestens zwei Wochen vor dem Abhalten der Versammlung vorlegt.
  3. Jedes Mitglied verpflichtet sich in jedem Kalenderjahr zu einer Beitragszahlung. Die Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrags bestimmt die Generalversammlung. Näheres regelt die Beitragsordnung.
  4. Die Mitglieder müssen sich an die Vereinssatzung halten und aktiv an den unterschiedlichen Aktivitäten teilnehmen, um den Vereinszielen zu dienen. Jedes Mitglied hat das Recht zu kandidieren und zu wählen.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
  3. Ein Mitglied kann jederzeit mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Interessen oder die Satzungsgrundlagen des Vereins verstößt.
  4. Der Ausschluss tritt durch den einfachen Mehrheitsbeschluss der Generalversammlung in Kraft.

§ 6 Die Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. Vorstand,
  2. Generalversammlung,
  3. Vereinskongress,
  4. Aufsichtsrat.

§ 7 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern vom Verein: Dem Vorsitzenden sowie den Beauftragten für Organisation, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, und Aktivitäten. Der Organisationsbeauftragte ist zugleich Stellvertreter des Vorsitzenden.
  2. Die Vorstandsmitglieder gehören zur Generalversammlung und werden in der Generalversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand teilt die Aufgaben unter sich auf. Sie bleiben bis zur Wahl des nächsten Vorstandes im Amt. Wenn ein oder mehrere Vorstandmitglieder während der Amtszeit austreten, wird zu einer Mitgliederversammlung gerufen und werden neue Mitglieder zum Ersatz der fehlenden Aufgaben gewählt.
  3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich nach außen durch den Vorsitzenden oder den Stellvertreter vertreten.
  4. Angestellte des Vereins dürfen nicht gleichzeitig Mitglieder des Vorstands sein.
  5. Zahlungen bis 1.000,00 EUR dürfen direkt durch den Finanzbeauftragten angewiesen werden. Anweisungen über 1.000,00 EUR bedürfen der Einwilligung des Vorsitzenden.
  6. Die Vorstandsmitglieder können eine angemessene Aufwandsentschädigung bzw. eine angemessene Vergütung erhalten.
  7. Der Vorstand ist verantwortlich für:
    1. die Führung der laufenden Geschäfte,
    2. die Ausführung der Beschlüsse der Generalversammlung,
    3. die Buchführung und Verwaltung des Vereinsvermögens und die Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr,
    4. die Erstellung des Jahresberichts,
    5. die Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung und des Vereinskongresses.
  8. Der Vorstand fördert die Zusammenarbeit zwischen den Organen des Vereins und bemüht sich um die Beilegung von Konflikten zwischen ihnen.
  9. Der Vorstand wird bevollmächtigt, Satzungsänderungen, die das zuständige Finanzamt für Körperschaften wünscht, um die „Gemeinnützigkeit“ feststellen zu können und/oder die das Register wünscht, um die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister vornehmen zu können, zu beschließen.

§ 8 Die Generalversammlung, Zuständigkeit, Einberufung

  1. Die Generalversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Vereins und wird durch den Generalsekretär geleitet. Alle Mitglieder der Generalversammlung müssen Mitglieder im Verein sein.
  2. Die Mitglieder der Generalversammlung werden alle zwei Jahre auf dem Vereinskongress gewählt. Die Zahl der Generalversammlungsmitglieder wird durch den Vereinskongress 4 bestimmt. Sie soll mehr als neun, aber nicht mehr als 31 betragen (den Vorstand mit eingeschlossen).
  3. Die Generalversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Wahl der Vorstandsmitglieder, des Aufsichtsrates, des Generalsekretärs und seiner Assistenz von den Mitgliedern der Generalversammlung,
    2. Abberufung eines Mitgliedes der Generalversammlung. Die Abberufung der Vorstandsmitglieder oder des Aufsichtsrates bedarf der Stimmenmehrheit von 75 %, die Abberufung des Generalsekretärs oder seiner Assistenz 51 %. Sie bleiben jedoch Generalversammlungsmitglieder, sofern keine weitere Abberufung beschlossen wird.
    3. Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung einer Beitrittserklärung durch den Vorstand,
    4. Beurteilung der bereits ausgeführten Aufgaben des Vorstandes und des Aufsichtsrates
    5. Diskussion der inhaltlichen Schwerpunkte der Vereinstätigkeit und ihrer geplanten Umsetzung,
    6. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des jährlichen Mitgliedsbeitrages,
    7. Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
    8. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr,
    9. Ernennung von besonders verdienstvollen Personen zu Ehrenmitgliedern.
  4. Eine Generalversammlung findet mindestens jährlich statt. In begründeten Ausnahmefällen trifft sie sich auch, wenn der Vorstand oder mindestens ein 1/10tel der Generalversammlungsmitglieder das verlangt. Eine Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung oder an diejenigen Mitglieder, die sich schriftlich unter Angabe einer Emailadresse
    damit einverstanden erklärt haben, per email. Eine Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen ist einzuhalten.
  5. Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Sie ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder, einschließlich der Vorstandsmitglieder, anwesend ist. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Generalsekretärs, bei dessen Abwesenheit die des Vorstandsvorsitzenden. Auf Antrag wird geheim abgestimmt. Jedes Mitglied hat das Recht seine Stimme abzugeben oder schriftlich im Vorfeld ein anderes Mitglied zur Stimmabgabe zu bevollmächtigen. Die Beschlüsse der Generalversammlung werden protokolliert; das Protokoll ist von einem Vorstandsmitglied und einem weiteren Generalversammlungsmitglied zu unterzeichnen.
  6. Der Generalsekretär beruft in Zusammenarbeit mit dem Vorstand die Generalversammlungsmitglieder zur Generalversammlung ein und leitet diese. Jedes Vorstandsmitglied hat in der Generalversammlung ein Rede- und Antragsrecht. Wenn der Generalsekretär in der Generalversammlung nicht teilnehmen kann, wird in dieser
    Generalversammlung einen Vertreter von den anwesenden Vereinsmitgliedern durch einfache Mehrheit gewählt und ihm/ihr die Aufgabe zur Führung dieser Generalversammlung übergeben.
  7. Die Ehrenmitglieder haben alle Rechte der Generalversammlungsmitglieder, dürfen jedoch nicht für ein Amt kandidieren. Die Verlängerung ihrer Mitgliedschaft erfolgt durch einen Beschluss der Generalversammlung einmal alle zwei Jahre. Ehrenmitglieder müssen keinen Mitgliedsbeitrag entrichten.

§ 9 Vereinskongress, Zuständigkeit, Einberufung

  1. Der Vereinskongress schließt sämtliche Vereinsmitglieder ein.
  2. Der Vereinskongress wählt die Generalversammlungsmitglieder. Der Vereinskongress ist beschlussfähig bei Anwesenheit von 30 % der Vereinsmitglieder.
  3. Der Vereinskongress findet mindestens einmal jährlich statt. Er wird von der Generalversammlung schriftlich oder per email einberufen. Eine Einladungsfrist von mindestens vier Wochen ist einzuhalten.
  4. Der Vereinskongress wird vom Vereinsvorstand und vom Generalsekretär organisiert und geleitet.
  5. Im Vereinskongress wird die Vereinsarbeit im vorherigen Jahr vorgestellt und bewertet.
  6. Die Beschlüsse des Vereinskongresses werden protokolliert; das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 10 Aufsichtsrat

  1. Der Aufsichtsrat führt die Aufsicht über die Tätigkeit des Vorstandes und des Generalsekretärs und erstattet Bericht in der nächstfolgenden ordentlichen Generalversammlung.
  2. Der Aufsichtsrat besteht aus einer Person der Generalversammlungsmitglieder, die von der Generalversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt werden. Eine einmalige Wiederwahl ist möglich.

§ 11 Freunde des Vereins

  1. Freunde des Vereins sind Personen, die nicht Mitglieder sind, an die Ziele des Vereins glauben und den Verein mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten unterstützen wollen.
  2. Sie erklären ihre Absichten schriftlich und bezahlen einen Mindestförderbeitrag.
  3. Die Freunde des Vereins werden über die Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins informiert.

§ 12 Satzungsänderungen

  1. Die Generalversammlung kann Änderungen der Vereinssatzung oder der Vereinsziele beschließen.
  2. Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit in der Generalversammlung.
  3. Änderungen der Ziele des Vereins bedürfen der Zustimmung von mindestens 75 % der Generalversammlungsmitglieder.
  4. Redaktionelle Änderungen der Satzung werden dem Vorstand und dem Aufsichtsrat übertragen. Hierbei ist Einstimmigkeit im Vorstand erforderlich.

§ 13 Auflösung des Vereins, Liquidatoren

  1. Die Auflösung des Vereins kann vom Vereinskongress mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen beschlossen werden.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Islamic Relief Humanitäre Organisation in Deutschland e.V., Köln, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
  3. Als Liquidatoren werden der Vorstandsvorsitzende und der Finanzbeauftragte bestellt.

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Wir versichern die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gemäß § 71 Abs. 1 Satz 4 BGB.
Berlin 29.05.2015 – Der Vorsitzende Alkawakibi Verein Dr. Bassel Alsaeed